gemaltes Bild von der Giraffe "Raffi"

„Raffidee“

Das Projekt richtet sich an Schüler/innen der Grundschule am Stadtpark Steglitz in der Zeit der Corona-bedingten Schulschließung. In der regulären Schulzeit findet für jede Klasse eine Stunde Soziales Lernen mit den sozialpädagogischen Fachkräften statt (als Klassentraining oder Klassenrat). Durch die Schulschließung können die Inhalte des Sozialen Lernens nicht mehr vermittelt werden oder in Konflikten an entsprechendes Verhalten erinnert werden. Das Hauptaugenmerk beim Sozialen Lernen liegt bei den Fachkräften auf dem Einüben der Gewaltfreien Kommunikation. Als Medium nutzt die Jugendsozialarbeit eine Giraffenhandpuppe, die in der Schule als „Raffi“ bekannt ist. Und Raffi bringt nun jeden Tag eine neue Idee für die Schüler/innen – die „Raffidee“.

Ziele

Ziel ist es, die Inhalte des Sozialen Lernens aufzugreifen und durch einfache und auch lustige Übungen den Kindern zu vermitteln oder sie wieder daran zu erinnern. Durch Briefe von Raffi erhalten die Kinder konkrete Anleitungen für den Tag.

Zielgruppe

Die Zielgruppe sind alle Schüler/innen der Grundschule am Stadtpark Steglitz. Die Auswahl der Übungen und Ideen ist so, dass für jede Altersgruppe was dabei ist.

Umsetzung

Im Team wurden Themen benannt, die bearbeitet werden sollen. Aus dieser Zusammenfassung aller Themen zum Sozialen Lernen wurden konkrete Tagesideen entwickelt mit genauen Anleitungen, die die Kinder bearbeiten können. Täglich wird so eine neue Idee ab 6 Uhr auf der Internetseite des Trägers tandem BTL veröffentlicht. Über die Schulwebseite, durch einen RaffIdee-Button auf der Hauptseite, gelangt man direkt auf die entsprechende Seite des Trägers.

Werbung für diese Idee wurde über den Gesamtelternvertreter/innen-Verteiler, über das Kollegium sowie über Berichte auf der Schulwebseite gemacht.

Positive Wirkungen

Das Ziel ist es, die Inhalte des Sozialen Lernens beständig und aktiv in die Erinnerung der Schüler/innen zu bringen, Anregungen für den Alltag zu geben und Tipps für diese besondere Situation bereitzustellen. Der positive Effekt ist, dass die Kinder einen ständigen Bezug zum sozialen Lernen haben. Die Klickzahlen auf der Internetseite und Rückmeldungen in den persönlichen Gesprächen mit den Kindern verraten, dass die „Raffidee“ nicht nur im Lehrerkollegium, sondern auch bei den Schülerinnen und Schülern auf positive Resonanz stößt.

Herausforderungen

Stolpersteine gab es  in technischer Hinsicht: Zum einen das tägliche Hochladen der neuen Ideen auf die Internetseite. Aufgrund einer tollen Unterstützung durch die Schulleitung und den Träger waren dies jedoch Hindernisse, die gemeinsam gut bewältigt werden konnten.

Eine weitere Herausforderung ist die Erreichbarkeit der Kinder. So erhält „Raffi“ zur Zeit beispielsweise nur wenig Post. Die Grundschüler/innen schreiben meist allein noch keine E-Mails und in der aktuellen Situation ist es den Eltern vielleicht nicht immer möglich, „auch das noch" zu tun. Es wird deshalb überlegt die „Raffidee“ für Kinder, die zu Hause keine Möglichkeiten haben die Briefe auszudrucken, sie ihnen auf anderem Wege zukommen zu lassen. Zudem wird möglicherweise die "Raffidee" stärker in der Notbetreuung verankert.

Zu den „Raffideen“

Sowohl über die Webseite der Schule als auch über die Seite des Trägers gelangen Interessierte zur „Raffidee“ des Tages.

Ansprechperson
Nicole Atzler

E-Mail: n.atzler( at )tandembtl.de
      

Die Handpuppe „Raffi“Die Handpuppe „Raffi“
Die Handpuppe „Raffi“Die Handpuppe „Raffi“Von Kindern gemalte  Bilder von „Raffi“Von Kindern gemalte Bilder von „Raffi“Von Kindern gemalte Bilder von „Raffi“Von Kindern gemalte Bilder von „Raffi“Nachricht der Klasse 3A an RaffiNachricht der Klasse 3A an RaffiEine „Raffidee“: Kinder sollen „Raffi“ knetenEine „Raffidee“: Kinder sollen „Raffi“ kneten