Jugend-Sozialarbeit an Berliner Schulen

Schulen haben Lehrerinnen und Lehrer. In Berlin gibt es oft auch eine Sozialarbeiterin oder einen Sozialarbeiter.

Diese Person hilft den Schülerinnen und Schülern, wenn sie Streit oder andere Schwierigkeiten haben.

Sie spricht mit den Kindern und hört ihnen zu. Sie machen gemeinsame Spiele oder einen gemeinsamen Ausflug.

Dabei lernen die Kinder und Jugendlichen, sich besser zu verstehen und weniger zu streiten.

Manchmal haben Kinder Probleme zu Hause in der Familie. Wenn die Eltern Schwierigkeiten mit der Erziehung oder mit der Schule haben, bekommen sie Unterstützung.

Die Sozialarbeiterin oder der Sozialarbeiter hilft auch dabei, ein Praktikum oder eine Ausbildung zu finden.

Die Sozialarbeiterinnnen und Sozialarbeiter kennen viele Leute. Sie wissen, wen man anrufen kann, um Hilfe zu bekommen.

Manchmal haben auch Lehrerinnen und Lehrer Fragen, die sie selbst nicht beantworten können. Dann kann die Sozialarbeiterin oder der Sozialarbeiter eine Antwort geben oder jemanden anrufen.

Warum gibt es Jugend-Sozialarbeit an den Schulen?

Dabei wollen die Sozialarbeiterinnen
und Sozialarbeiter helfen:

  • Alle Kinder gehen gern zur Schule.

  • Sie finden Freunde an der Schule
    und streiten sich weniger.

  • Sie haben Spaß am Lernen.

  • Jugendliche finden eine Ausbildung nach der Schule.

  • Kinder und Jugendliche, die aus einem anderen Land kommen, fühlen sich wohl an der neuen Schule und lernen die deutsche Sprache.

Der Berliner Senat, die Regierung von Berlin findet das wichtig. Deshalb bezahlt er die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.

An welchen Schulen gibt es Jugend-Sozialarbeit?

Es machen mehr als 260 Schulen mit. Alle Schul-Arten sind dabei: Grund-Schulen, Integrierte Sekundar-Schulen, Förder-Zentren, Gymnasien und berufliche Schulen.

In Zukunft sollen noch mehr Schulen eine Sozialarbeiterin oder einen Sozialarbeiter bekommen.

Das Besondere ist, dass viele Menschen
mit unterschiedlichen Berufen zusammenarbeiten: zum Beispiel Lehrerinnen und Lehrer,
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und Erzieherinnen und Erzieher.

Sie sprechen oft miteinander und lernen voneinander. So können sie den Kindern und Jugendlichen noch besser helfen.

Was macht die Stiftung SPI?

Die Stiftung SPI kümmert sich darum, dass die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter ihre Arbeit gut machen können:

Sie redet mit Lehrerinnen und Lehrern, mit der Schul-Leitung und mit vielen anderen Personen. Zum Beispiel mit Menschen aus dem Jugend-Amt.

Die Stiftung SPI regelt auch alle finanziellen Dinge und beantwortet Fragen.

Damit der Berliner Senat über das Programm informiert ist und weiß, wofür das Geld verwendet wird, schreibt die Stiftung SPI jedes Jahr einen langen Bericht.