Förderbedingungen

Neue Projekte der Jugendsozialarbeit können nur dann starten, wenn im Berliner Landeshaushalt zusätzliche Mittel für das Programm „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ eingestellt werden.

Auswahl neuer Schulen und Träger

Die Auswahl neuer Schulen und Träger im Programm „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ erfolgt in einem abgestimmten Verfahren zwischen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, den für Schule und Jugendhilfe zuständigen bezirklichen Behörden sowie den Kooperationspartnern vor Ort.

Der Einsatz des Programms „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ an einer Schule ist grundsätzlich langfristig angelegt. Nur in besonderen Ausnahmefällen kann es aufgrund von Schulschließungen oder durch einen gewünschten Wechsel der Kooperationspartner zur vorzeitigen Beendigung eines Einsatzes kommen. Solche Veränderungen können ausschließlich unter Beteiligung aller Mitwirkenden durchgeführt werden.

Förderbedingungen im Überblick

Die Förderung von Jugendsozialarbeit ist an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Antragstellung inklusive Finanzplan, Konzept, Zielen sowie weiteren antragsrelevanten Unterlagen in der Online-Datenbank
  • Laufzeit in der Regel gebunden an das Kalenderjahr (1. Januar bis 31. Dezember eines Jahres)
  • Personalkosten für Sozialpädagoginnen oder Sozialpädagogen im Rahmen des bewilligten Stellenanteils bis maximal TV-L E 9 (inklusive der Umlagen 1 und 2 sowie Insolvenzgeldumlage)
  • Personalnebenkosten: Berufsgenossenschaftsbeiträge für die im Programm beschäftigten Mitarbeiter/innen
  • Regiekosten: 3.000 Euro bei einer Vollzeitstelle bzw. 1.500 Euro bei einem Stellenanteil von bis zu 0,5; bei Stellenanteilen über 0,5 wird der volle Betrag zugewiesen
  • Fortbildungs- und Projektmittel: 1.800 Euro pro Schulstandort